Land und Leute

Porzhia ist ein kleiner Landstrich an der Westküste. Die Hauptstadt und zugleich Namenspatronin Porzhia, ist ein gut besuchter Handelsposten und Leute aus aller Herren Länder kehren dort ein und aus.

Umgeben ist Porzhia von den Schattenbergen, welche Heimat von Zwergenclans, aber auch Goblins und Trollen sind. Gerüchterweise soll es auch eine Drachenfamilie in den Bergen geben, jedoch könnte das auch nur einfacher Klatsch und Tratsch sein.

Fast die gesamte Fläche Porzhias ist leicht hügelig und oftmals dicht bewaldet. Wenn man viel Glück hat, sieht man sogar mal einen Elben in den Wäldern, der sich zur Hauptstadt aufmacht um von dort mit einem Schiff, weit entfernte Verwandte zu besuchen. Jedoch gibt es auch viel Gesindel und Monstrositäten in den Forsten und einzig den Ewigen Wächtern, ein Orden elitärer Krieger, welcher es sich zur Aufgabe gemacht hat, sowohl an Land, auf dem Wasser und in der Luft die Handelswege zu beschützen, ist es zu verdanken, dass man sicher zwischen den Dörfern marschieren kann.

In der Hauptstadt ist auch der Sitz des Ältestenrates, einem Zusammenschluss verschiedener Händler und mächtiger Persönlichkeiten, jedoch auch Menschen aus der einfachen Schicht. Diese 10 Herren und Damen versuchen die Belange der Bevölkerung zu lenken und steuern, teils aus Nächstenliebe, teils um eigene Interessen voran zu treiben. Der Rat wird alle 3 Jahre gewählt und ein Platz im Rat ist heiß begehrt.

Durch seine Weltoffenheit herrscht in Porzhia Religionsfreiheit, wobei der vorherrschende Glaube, der Glaube der Drei ist.

Bei dieser Glaubensform, werden Licht, Dunkel und Zwielicht verehrt und das, im Normalfall, zu gleichen Teilen. Wird zB ein Kind neu geboren, so wird es unter dem Segen des Lichtes gestellt. Stirbt ein alter Greis, wird das Dunkel angerufen, die Seele des Verstorbenen sicher ins Paradies zu begleiten. Das Zwielicht ist gerade für Unentschlossene, zwielichtige Personen, wie es bei Händlern durchaus des öfteren vorkommt, jedoch auch für Diplomatie und Gleichgewicht.

Wenn man einigen Magiekundigen glauben darf, so soll es eine Welt jenseits der eigentlichen Welt geben, welche je nach vorherrschenden Emotionen, dem Licht, dem Dunkel oder dem Zwielicht geweiht ist.

Magie wird in Porzhia durchaus toleriert und gewirkt, jedoch nur, solange sie niemanden zu sehr schadet. Die Zahl der Magiekundigen ist relativ gering und je nach Landstrich wird es als Fluch oder Segen angesehen.

Die Technologie ist sehr vielseitig. Die Zwerge zB beherrschen durchaus moderne Gerätschaften und nutzen die Kraft von Wasserdampf und Schwarzpulver. Die Menschen sind unterschiedlich weit, so zum Beispiel, kann man in der Hauptstadt durchaus bewanderte Technici finden, welche die Kunst fast so gut wie die Zwerge beherrschen, in manchen Dorfgemeinschaften im Landesinneren, ist dagegen der Stand der Technik noch eher mit dem Frühmittelalter zu vergleichen.

Porzhia dient auch vielen Emigranten als Zufluchtsort, sei es, weil sie aus politischen Gründen vertrieben wurden, oder weil sie vor dem Gesetz flohen. Dies hat zur Folge, dass gerade in der Hafenstadt, sehr viele verschiedene Rassen und Kulturen anzutreffen sind. Die Hinterwäldler im Landesinneren stehen dem ganzen sehr argwöhnisch gegenüber und wenn die Gerüchte stimmen, soll es bereits Gruppen an Aufwieglern geben, die einen Umsturz dieser Politik verfolgen.

Die hohen Würdenträger des Ältestenrates werden von der Ewigen Wache beschützt, welche zusätzlich auch noch, die Wege bewachen und dafür auch Zoll erheben, was den Orden sehr wohlhabend werden ließ.

Weitere Gruppierungen sind die Handelsmarine, welche gerade den Hafen der Hauptstadt mit eiserner Hand beherrschen.

Aus der Zeit, als es noch einen alleinigen Herrscher gab, existiert noch das Korps der Musketiere, welche jedoch eher im geheimen agieren und versuchen wollen, wieder einen Monarchen an die Macht zu bringen.

In der zweitmächtigsten Ortschaft Gwrimon, ist noch der alte Orden der Ritter aktiv. In der modernen Hauptstadt wurden die Ritter schon vor geraumer Zeit “ausgedünnt”, jedoch in der Grenzstadt Gwrimon, ist es durchaus eine Ehre, den Rittern beizutreten.

Um so weiter man ins Landesinnere kommt, um so weniger hat die Hauptstadt Einfluss und dafür findet man eingefleischte und teilweise inzestuöse Dorfgemeinschaften mit eigener Bürgermiliz.

Die Flora und Fauna gleicht der, vieler anderer Ländereien, es gibt also auch durchaus verschiedene übernatürliche Wesenheiten, obgleich auch relativ selten. Durch die saftigen Wiesen und das Waldreiche Gebiet, haben die Porzhianer durchaus einiges an Ressourcen und der Handel mit den Zwergen verschafft ihnen die nötigen Erze.

Das Meer umhüllt fast die gesamte Region, einzig das Gebirge im Osten, ist “meerfrei”.

Gerade die Fischerei, jedoch auch die Piraterie sind sehr häufige Arbeitsbereiche der Küstenbevölkerung.

Wenn man dem Seemannsgarn glauben schenken darf, soll es vor der Küste der Hauptstadt ein versunkenes Elbenreich geben, jedoch wurde dies, obgleich von vielen Schatzjägern gesucht, nie gefunden.

Immer wieder entsendet der Ältestenrat diverse Gruppen an abenteuerlustigen, welche Handelsbeziehungen zu anderen Ländereien aufbauen sollen, oder sozusagen auf Kaperfahrt unterwegs sind, um seltene Artefakte zu sammeln, welche Porzhia zu mehr Ansehen verhelfen sollen. Kriegerische Raubzüge und Okkupierversuche gab es zwar zu der Zeit, als es noch einen Monarchen gab, jedoch seither nicht mehr.

 

 

Fern ab der großen Städte gibt es natürlich auch jede Menge kleinerer Dörfer.

Je nach Stadtstaat in welchem sie liegen, lassen sie sich auch unterschiedlich beschreiben.

 

Wenn man im Umland der Hauptstadt Porzhia unterwegs ist, wird man immer wieder, gerade an den großen Straßen, kleinere Weiler und Dörfer finden.

Oftmals haben diese Orte nicht einmal richtige Namen. Hierzulande findet man sehr häufig die Fachwerkhäuser, welche man auch in der Hauptstadt antrifft. Natürlich sind sie oftmals nicht so gut in Schuss wie in der Stadt und selbstredend auch nicht so bunt. Doch trotzdem sind die Dörfler sehr stolz auf ihre „Anwesen“. Fast jedes Dorf hat seine eigene Dorfschänke und auch der Dorfbrunnen wird von jedem Bewohner genutzt. Um so näher das Dorf an der Hauptstadt liegt, um so mehr der typischen Öllampen, welche die Straßen zieren, findet man dort. Fast jeder Weiler hat sowohl einen Brunnenwart, als auch einen Nachtwächter, welcher für die Öllampen zuständig ist. Der Brunnenwart prüft immer wieder das Brunnenwasser und teilt, wenn es knapp werden sollte, das Wasser unter den Bewohnern auf. Oftmals sind beide Ämter von ein und der selben Person besetzt und diese dient neuerlich meist auch der Ewigen Wache.

Viele Familien leben schon seit Ewigkeiten in den Dörfern und manch Städter behauptet, dass es in vielen Weilern nur haufenweise inzestuöser Bewohner gibt. Natürlich ist das mehrheitlich nicht so, doch das ein oder andere Dorf hat schon sehr viele Bewohner mit ähnlichen Makeln.

 

Wenn der Reisende die gepflasterten Straßen weiter in Richtung Gwrimon verfolgt, wird er natürlich auch an Dörfern im Land der Ritter vorbei kommen. Hier findet man meist mehrere Häuser, welche aus großen Sandsteinquadern bestehen und im Gegensatz zu Porzhia mit Stroh gedeckt sind. Um so näher man der Stadt Gwrimon kommt, um so häufiger findet man auch Ziegeldächer, ähnlich denen in Porzhia Stadt und Umland. Allgemein sind die Dörfer Gwrimons sehr häufig von Holzpalisaden umgeben und es wirkt alles in allem immer etwas trutzig. Auffällig sind auch die sehr großen Pferdeweiden. An den Gattern findet man oftmals das Zeichen des Edlen, dem die Pferde gehören. Schnell entsteht der Eindruck, dass es den Pferden hierzulande besser geht, als so manchen Bewohnern. Tavernen und Schänken findet man zwar nicht in jedem Dorf, aber doch häufig genug, dass man zumindest einmal am Tag über eine solche Einrichtung stolpert. Im Gegensatz zu den Dörfern Porzhias sind fest angebrachte Lichtquellen hier nicht üblich. Doch der Dorfbrunnen gehört natürlich zu jedem Weiler. Häufig sind die Ortschaften jedoch auch in der Nähe von kleinen Flüssen und immer wieder sieht man dort die Waschweiber bei ihrem Tagwerk.

 

Nimmt man von Gwrimon die Straße nach Norden, so wird man merken, dass der gepflasterte Weg nach einiger Zeit zu einem Schotterweg wird. Man gelangt nach Morlyn, der Stadt der Magier. Auch hier gibt es ein paar Dörfer und Weiler im Umland. Bei den meisten dieser Ortschaften stand früher einmal eine Elfensiedlung und oftmals erkennt man noch Ruinen eben dieser. Die Häuser sind sehr unterschiedlich und man könnte keinen festen Stil ausmachen, wie zum Beispiel in Porzhia oder Gwrimon. Was jedoch schnell ins Auge fällt, ist die Tatsache, dass fast alle Bauten sehr stark verziert sind. Seien es Bemalungen oder seltsame Symbole in Stein gehauen.

Fast jedes Dorf in Morlyn hat im Zentrum einen Beschwörungskreis. Fast nichts wird hier gemacht, ohne vorher nicht irgendeinen Zauber gesprochen zu haben. Auch unter der einfachen Dorfbevölkerung findet man immer wieder Magieanwender, auch wenn diese nur einfachste Zauber nutzen und wohl nie eine Ausbildung bekommen werden. In manchen Dörfern gibt es Aquädukte, welche von den Quellen in die Ortsmitte führen. Die Historiker sind sich einig, dass dies noch von den Elfen stammt. Dort wo es diese Wunderwerke nicht gibt ist entweder ein Fluss in der Nähe oder ein Brunnen wurde ausgehoben.

 

Der nächste Stadtstaat, wenn man es denn so nennen möchte, ist Sterdu, die Stadt im großen Wald. Im Umland gibt es vereinzelte Weiler, jedoch sind das meist nur ein paar Blockhütten welche von einer hohen Palisade geschützt werden. Die Menschen, die man in den Dörfern findet, sind allesamt robust und wild von Natur. Sie müssen tagtäglich den Gefahren des Waldes trotzen und dies überleben nur die Stärksten. Stets sind diese Stätten in der Nähe von Wasser gebaut, denn Brunnen findet man in diesen Dörfern so gut wie nie. Niemand wagt es zu tief im Wald zu graben, denn wer weiß, was sich dort im Erdreich verbirgt.

Oftmals dienen auch Höhlen als Behausung und der Weiler wird um diese gebaut.

Straßen gibt es keine, höchstens ein paar ausgetretene Pfade. Einzig die Hauptstraße verläuft nach Sterdu, jedoch ist dies auch nur ein sehr großer Trampelpfad, welcher in erster Linie durch die Furchen der Fuhrwerke zu erkennen ist. In der Region Sterdu ist es auch ratsam für Fremde den Pfad nicht zu verlassen. Überall könnten Fallen der Waldläufer und Jäger sein oder noch schlimmer, irgendwelche wilden Tiere die einem nach den Leben trachten.

 

Am Ende unserer Rundreise steht nun noch die Stadt der Händler auf dem Plan. Um so näher man nach Koaden kommt, um so häufiger findet man wieder gepflasterte Straßen. Das Wegenetz ist hier sehr gut ausgebaut und die Wege sind breit genug für mindestens zwei Kutschen. Stets herrscht hektisches Treiben und immer wieder kommt man an einer Garnison der Ewigen Wache vorbei, welche die Steuern für die Waren erheben oder die Papiere kontrollieren. Fachwerkhäuser zieren die Dörfer und selbst im kleinsten Weiler gibt es mindestens eine Kneipe und einen Krämer. Mehrere Brunnen sorgen dafür, dass man nie lange auf Wasser warten muss und in jedem Weiler ist immer mindestens ein Trupp Ewige Wache stationiert, welcher neben der Steuererhebung und der Bewachung der Ware, sich auch um die Sicherheit der Brunnen kümmert.

Selbst in der Nacht wird es nie richtig ruhig, denn immer wieder kommen Kutschen mit wichtigen Handelsgütern durch die Dörfer. Den Bewohnern scheint dies alles nichts auszumachen, sind sie doch den Trubel ihr Leben lang gewohnt. Um so näher man nach Koaden kommt, um so dunkler wird der Himmel. Etliche Rauchwolken schweben über der Stadt und dem nahen Umland. Die Essen der Schmiede sind immer im Einsatz und auch die Stätten der örtlichen Technici scheinen nie zu ruhen.

 

Entfernungen in Porzhia

Porzhia-Gwrimon braucht man ca 4 Tage mit Pferd.
Gwrimon-Morlyn sind es ca 7 Tage mit Pferd.
Gwrimon-Sterdu sind es 3 Tage mit Pferd.
Sterdu-Koaden sind es ca 5 Tage mit Pferd.
Sterdu-Runkarog sind es ca 10 Tage mit Pferd.

Natürlich sind es immer nur Schätzungen, zB kann ein geübter Reiter mit einem geübten Pferd das ganze viel kürzer bewerkstelligen. Ein Fußgänger braucht natürlich entsprechend länger. Wenn das Wetter passt geht es auch schneller und wenn man dauernd überfallen wird zieht es sich auch mal länger hin.

 

Zeitlinie der porzhianischen Geschichte

Im Jahre Null:

Siedler aus verschiedenen Ländern gelangen an die Westküste Porzhias. Der fähigste Anführer wird zum Monarchen ernannt und es wird beschlossen, dass dies ein Erbtitel sein sollte. Die fünf großen Städte existierten bereits, jedoch als Siedlungen von ortsansässigen Elfen und Zwergen.

0-50 nach der Besiedelung:

Die Menschen spalten sich in zwei Gruppierungen auf. Die einen helfen lieber den Elfen, die anderen eher den Zwergen. Zusätzlich gibt es auch einige, die der Meinung sind, dass die Menschen als solches ihr eigenes Reich erschaffen sollten. Im Jahre 50 nach der Besiedelung ließ der Hass das Fass überlaufen und die drei Völker schlugen die Schlacht am Tränensee. Nur durch das Einschreiten eines Avatar des Zwielichtes konnte dieser Kampf beendet werden, doch war es bereits zu spät. Zu viel Blut war vergossen und ein Schrecken begann sich im Norden des Schattengebirges zu erheben.

51 nach der Besiedelung:

Etliche Shalraz kamen in die Ebenen gestürmt und die Menschen waren erstaunt, dass es bereits andere ihrer Art in Porzhia gab. Dazu sollte man jedoch sagen, dass die Shalraz eher auf einem sehr primitiven Niveau waren und nicht mehr als wilde Tiere. Jedem war jedoch schnell klar, dass dies nicht nur einfach so geschah. Kurz darauf begannen die ersten Angriffe der Zhairhun. Niemand konnte der Gefahr trotzen und gerade viele Menschen schlossen sich den Zhairhun als Diener an.

54 nach der Besiedelung:

Drei Jahre tobte die Schlacht mit den Zhairhun, doch dann konnte der Schrecken gebannt werden. Das Blut von neun der mächtigsten Personen Porzhias war dazu nötig und niemand außerhalb des Rituals sollte mitbekommen, was dort geschah.

54 nach der Besiedelung bis ca. 200 nach der Besiedelung:

Der Fortschritt wird von Jahr zu Jahr weiter ausgebaut und die Völker leben in einem relativen Frieden miteinander. Die Shalraz wurden wieder in ihre Heimat vertrieben und bereits nach knapp hundertfünfzig Jahren kann sich fast keiner mehr an die Zhairhun erinnern. Der Handel beginnt zu erblühen und es scheint so, als ob Porzhia immer weiter im Aufwind steht.

245 nach der Besiedlung:

Der amtierende Monarch lässt eine Flotte ausheben und die ersten Expansionen beginnen. Schnell sieht sich die porzhianische Armada geschlagen und kehrt erfolglos zurück.

278 nach der Besiedelung:

Eine gewaltige Streitmacht versucht Porzhia Stadt zu erobern. Wo die Angreifer her kamen weiß keiner. Kurz bevor die feindlichen Schiffe anlegen können, versammeln sich einige Priester der Drei. Diese beten zum Licht, zum Dunkel und zum Zwielicht und kurz darauf beginnt ein gewaltiger Sturm die See heimzusuchen. Sämtliche Schiffe werden vernichtet und das Meer fordert sehr viele Opfer. Die Porzhianer sehen dies als Zeichen, dass sie die Auserwählten der Drei sind.

333 nach der Besiedelung:

Der oberste Primus, der dunkle Primus und der Schatten rufen zu einem heiligen Kreuzzug gegen die Ungläubigen auf. Zunächst werden im eigenen Land alle vermeintlichen Ungläubigen gerichtet. Anschließend gibt die Kirche der Drei Unsummen an Geldern aus und kann damit die Handelsmarine überzeugen, einige Schiffe für den Kreuzzug beizusteuern. Die Armee der Gläubigen zieht hinaus in die Welt und galt lange Zeit als verschwunden. Der damalige Monarch war zwar nicht einverstanden mit dem Kreuzzug, jedoch wollte er nicht gegen den Klerus wettern.

402 nach der Besiedelung:

Im Auftrag des Monarchen versuchen die Zwerge aus Runkarog einen Weg zunächst über das Schattengebirge zu finden. Schnell kommen diese an ihre Grenzen und es wurde kein passierbarer Weg gefunden. Der Monarch finanziert weiter die Zwerge und erteilt diesen den Auftrag, einen Pfad durch das Gebirge zu bauen, doch diesmal auf unterirdischen Wegen. Die Zwerge bearbeiten die Steine so gut sie es können. Irgendwann beginnen jedoch die Stollen einzustürzen und immer wieder verschwinden Zwerge auf mysteriöse Art und Weise. Trotzdem bauen die Zwerge weiter und lassen nichts unversucht. Als sie schon fast am Ziel angelangt sind, kommen aus den Felsspalten Ströme von Lava. Kurz darauf gab es ein Erdbeben und die Minenarbeiter gehen allesamt verloren. Noch einige Male versuchen die Zwerge ihr Glück, jedoch immer ohne Erfolg.

517 nach der Besiedelung:

Die Kirche der Drei erlebt eine schwere Krise. Alle drei Oberen verschwinden auf mysteriöse Weise und niemand kann sich dies erklären. Die Ritterorden der Drei werden mit der Suche beauftragt, jedoch ohne Erfolg. Da dies noch nie bisher geschehen war, wissen die Diener der Drei nicht was sie tun sollten. Die Kardinäle der Stadtstaaten beschließen, dass man erst mal abwarten sollte. Nach einem halben Jahr werden die Rufe gegen die Kirche immer lauter und so besprechen die Kardinäle das weitere Vorgehen. Man einigt sich auf eine Neuernennung der Oberen und dies wird in Porzhia Stadt sehr pompös durchgeführt, damit auch ja jeder sieht, dass die Kirche wieder erstarkt ist.

666 nach der Besiedelung:

Ein mächtiger Nekromant will die Artefakte aus Morlyn stehlen und beschwört eine Armee der Untoten. Es scheint so, als ob der Wahnsinnige Hilfe aus dem Reich der Magie erhält, jedenfalls werden viel mehr Tote erweckt, als es möglich gewesen wäre. Der Nekromant schafft es, die Tore nach Morlyn einzureißen und steht bereits kurz vor dem Eingang zu den arkanen Katakomben, in welchen die Artefakte gelagert sind. Doch dann wird die Armee von den Ordensrittern des Dunkels angegriffen und vernichtend geschlagen. Der Hexer wird öffentlich hingerichtet und in einem Hügel verscharrt. Diese Stätte wird seitdem der Totenhügel genannt. Angeblich kann man dort immer wieder den Geist des Nekromanten spuken sehen.

700 nach der Besiedelung:

Niemand weiß mehr genau warum, aber es kommt immer häufiger zu offenen Konflikten zwischen Elfen und Zwergen. Dies hat zur Folge, dass die Wirtschaft in ganz Porzhia zusammen bricht und auch die Menschen stark darunter leiden. Sowohl die Elfen als auch die Zwerge rüsten zum Kampf und beide Armeen treffen sich vor den Toren Runkarogs. Die Menschen schreiten zwischen die beiden Fraktionen und der Kardinal des Zwielichts aus Porzhia, Jakobus Mondschein, erhebt das Wort. Er scheint von seinem Aspekt begünstigt zu sein und als er den Vergleich zur Schlacht am Tränensee zieht, sehen die beiden anderen Völker ein, dass es nie wieder zu so einem Desaster kommen soll. Sämtliche Streiter kehren wieder zurück in ihre Heimat.

847 nach der Besiedelung:

Ein großer Brand zerstört weite Teile von Koaden. Die Handelsstadt braucht sehr lange um sich davon zu erholen. Seitdem hört man immer wieder von den Geistern der Verstorbenen die dort umher spuken. Der Monarch beschließt daraufhin, dass die Ewige Wache nebenbei auch als Feuerwehr tätig werden sollte und man versucht in jede der Stadtstaaten ein Brunnensystem zu entwerfen, mit welchem man bei einem Brand unverzüglich mit den Löscharbeiten beginnen kann. Die Zwerge werden mit der Bebauung beauftragt und nach einigen Monaten ist jeder Stadtstaat mit so etwas aufgerüstet.

999 nach der Besiedelung:

Der amtierende Monarch wird als verrückt erklärt, jedoch weiß niemand so richtig, ob das der Wahrheit entspricht oder eine Intrige ist. Wie auch immer kommt es zum großen Putsch und der Monarch wird ermordet, was einen Bürgerkrieg nach sich zieht. Immer wieder gibt es Gerüchte, dass das jüngste Kind des Monarchen entkommen sei. Alle anderen Mitglieder der Monarchenfamilie werden aufs grausamste ermordet. Der Ältestenrat wird einberufen und beginnt damit eine neue Ordnung zu erschaffen. Die Ewige Wache ist stark wie nie zuvor und dies nutzt sie aus um die Bevölkerung zu unterdrücken. Die Musketiere werden allesamt des Hochverrats beschuldigt und es wird ein Edikt zur Schließung des Musketier Korps aufgesetzt. Die Musketiere wehren sich standhaft und dabei fallen die meisten von ihnen. Einige wenige können fliehen und begeben sich in den Untergrund.

10 nach dem Fall des Monarchen(aktuelles Jahr):

Im Landstrich Gwrimon findet das heilige Dreieinigkeitsfest auf der Burg Krähenhorst statt. Wie immer treffen sich viele Besucher dort ein. Leider kommt es zu einem Zwischenfall mit Marodeuren irgendeines Kultes. Die anwesenden Streiter verteidigen erfolgreich die Kardinäle und schlussendlich kehrt Sterdu als Sieger der Turney zurück.